Haushalt

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Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan sind Grundlage für die Haushaltswirtschaft des Kreises.

Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan sind Grundlage für die Haushaltswirtschaft des Kreises. Sie enthalten alle im Haushaltsjahr für die Erfüllung der Aufgaben des Kreises voraussichtlich eingehenden Erträge und Einzahlungen sowie die zu leistenden Aufwendungen und Auszahlungen. Beschlossen wird der Haushalt vom Kreistag, der damit den Umfang der geplanten Aufgabenerfüllung festlegt. Die wichtigsten Rechtsgrundlagen für die Erstellung des Haushaltsplanes sind die Kreisordnung, die Gemeindeordnung und die Kommunalhaushaltsverordnung, die zum 01.01.2019 die Gemeindehaushaltsverordnung abgelöst hat. Die beiden letztgenannten sind in ihren haushaltsrechtlichen Teilen aufgrund einer entsprechenden Regelung in der Kreisordnung auch auf den Kreis weitestgehend anwendbar. Seit dem 01.01.2009 ist in allen Kreisen, Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen der Haushalt nach dem sogenannten "NKF" (= Neues Kommunales Finanzmanagement) aufzustellen. Die bisherige kamerale Haushaltsführung (also die Erfassung des Geldverbrauchs) wurde ersetzt durch die doppische Buchführung (Erfassung des Ressourcenverbrauchs).

Mit dem Haushalt 2009 wurde beim Kreis Euskirchen erstmals ein Haushalt nach den Regeln des NKF aufgestellt. Die Aufgaben und Leistungen, die der Kreis erbringt, sind dabei in Produkten zusammengefasst worden. Für sämtliche Produkte werden Teilergebnis- und Teilfinanzpläne aufgestellt. Produkte wiederum sind in Budgets zusammengefasst.

Die Kreisordnung sieht im Verfahren der Haushaltsberatung auch eine Beteiligung der Einwohner oder Abgabepflichtigen im Kreisgebiet vor. Zu diesem Zweck wird der Haushaltsplan nach vorheriger öffentlicher Bekanntmachung zur Einsichtnahme ausgelegt. Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden werden ebenfalls im Rahmen des § 55 KrO NRW beteiligt.

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